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  • Sara

5 Tipps, wie du der Hölle der Selbstoptimierung entkommst

"Die Hölle der Selbstoptimierung." Ja, ich weiß. Das klingt drastisch.


Aber festzustecken und sich um sich selbst zu drehen, fühlt sich manchmal eben einfach so an. Es heißt ja nicht umsonst "Teufelskreis", oder?


Wenn es Dir geht wie mir, dann bist Du jemand, die sich bereits viele Gedanken darüber gemacht hat, wie ihr Leben glücklicher werden kann.


Und du fühlst dich (zurecht) selbst dafür verantwortlich.


Schließlich wusste bereite Michael Jackson ...

“I’m starting with the (wo-)man in the mirror…”

Ich muss und möchte mit der Frau im Spiegel beginnen. Aber es gibt Phasen in meinem Leben, da kann ich einfach nicht sagen, wo ich anfangen soll.


Jeden Tag versuche ich es aufs Neue: Gute Routinen, smarte Ziele, Lebensvision entwickeln. Alles zerrinnt zwischen meinen Händen und Bemühungen - it just won’t stick.


Meine Morgenroutinen werden irgendwie durch die Familie sabotiert, ich setze mir smarte Ziele, schaffe es aber nicht dranzubleiben und an meine Lebensvision traue ich mich gerade nicht dran. Einfach zu groß.


Du findest das ist ein bisschen viel Selbstmitleid? Armes reiches Mädchen? Das findet meine innere Kritikerin auch. Sie ist selten nachsichtig, oft hart im Urteil mit mir. Aber es überrascht sicher nicht, dass dieser innere Dialog kaum meinen Erfolg erhöht.


Und so stecke ich fest. Alles ist diffus, etwas muss sich verändern. Doch wo beginne ich?


Ich weiß nicht, was ich will - ich spüre ständig nur, was ich nicht will.

Die Ratgeber sind voll davon, wie Du Deine Lebensvision entwickelst, wie du das “Warum” deines Lebens entwickelst und sodann für immer erfüllt und glücklich auf dieser Erde wandeln wirst.


Ich bin überzeugt davon, dass es viele Phasen im Leben gibt, in denen man den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen verloren hat, oder die Bedürfnisse sich einem Update unterzogen haben, dass sich nun nicht so geschmeidig ins Leben einfügen lässt.


Auch Wünsche, Bedürfnisse und Prioritäten ändern sich. Wir müssen uns diesem Update widmen und die Erkenntnisse wieder neu integrieren und umsetzen. Manchmal auch gegen den Willen des direkten Umfeldes. Schließlich ist Veränderung auch immer erstmal ganz schön anstrengend...


Ich möchte heute etwas vorschlagen. Anstatt dich Top-Down an Deine große Lebensvision zu machen, um ein zufriedenes Leben zu führen und Dir selbst treu zu sein, beginne doch einfach im Kleinen und nähere Dich dem Großen aus der anderen Richtung. Sozusagen den "Bottom-Up Prozess".


Folge dazu diesen 5 Schritten:


  1. Werde Dir zunächst mal darüber klar, was Du wirklich willst und brauchst. Und zwar gerade jetzt oder in der nahen Zukunft. Diese Dinge ändern sich. Und dies kann natürlich zu Unsicherheiten führen. Hierbei können Dir Meditation oder Hypnose helfen. Sie helfen Dir, ungefiltert und unvoreingenommen zu hören, was gerade für Dich tatsächlich wichtig ist.

  2. Gestehe Dir ein, dass dies Deine Wünsche und Bedürfnisse sind und wertschätze sie (!). Deine Bedürfnisse müssen von Dir selbst ernst genommen werden. Wenn Du bereits die kleinen Themen (ich bräuchte jetzt eigentlich eine kurze Pause aber trinke stattdessen die 5. Tasse Kaffee) missachtest, verfestigst du das Muster, dass deine Bedürfnisse nicht ernst genommen werden

  3. Stehe für deine Bedürfnisse ein. Die notwendige Voraussetzung dafür ist natürlich, dass du deine Bedürfnisse auch selbst ernst nimmst. Im Großen wie im Kleinen. Nur dann wirst du sie vor anderen auch verteidigen können.

  4. Missdeute ein Zurückstecken in den eigenen Bedürfnissen nicht automatisch als Stärke. (Der Klügere gibt nach). Wenn Du (wie ich und viele andere) Konflikten gerne aus dem Weg gehst, dann wird das dazu führen, dass du im Reflex immer wieder zurücksteckst. Im schlimmsten Fall führt das dazu, dass du frustriert und passiv-aggressiv durchs Leben läufst, weil du dich ständig benachteiligt fühlst.

  5. Nein. Ich meine damit nicht, dass du ein rücksichtsloses, egoistisches Monster werden sollst. Aber erkenne Deine Bedürfnisse klar. Nimm sie war und verstehe, was verhandelbar ist und was nicht. Setze einzelne Dinge durch und bei anderen suche nach Kompromissen oder Win-Win Situationen. Dies ist erst möglich, wenn Du Klarheit darüber hast, was du wirklich willst und brauchst. Nicht wenn du wie in einem Reflex immer wieder nachgibst.


Wenn Du diese Gedanken langfristig verinnerlichen willst, probiere unsere >>>Bedürfnis-Hypnose aus!

In manchen Lebensphasen wird dir diese Vorgehensweise mehr helfen, als der großen Vision hinterherzujagen. Und wer weiß, wenn du einige Zeit diese Bottom-Up Ansatz verfolgt hast und deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse ernst nimmst und umsetzt, kommt die große Lebensvision vielleicht von ganz allein in Dein Leben.


Denke immer daran:


How You Live Your Days Is How You Live Your Life.

Es liegt an Dir.








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